Wien

Bei einem Wien Besuch stehen sicherlich zwei Dinge ganz oben auf der To-Do-Liste. Ein Wienerschnitzel und ein Stück Sacher Torte Essen. Für beide Köstlichkeiten wird man die entsprechenden Möglichkeiten finden.

Die Donau Metropole hat aber noch mehr außer Essensköstlickeiten zu bieten. Über ein verlängertes Wochenende haben wir uns zum Städtetrip aufgemacht. 

 

Stephansdom

Auch für nicht Kirchenliebhaber ein Muss einen Abstecher in Wiens bekannteste und größte Kirche. Bedeutet auch keinen Umweg, da diese sowieso mitten in der City liegt. 

 

Hofburg

Ein Teil ist Sitz des Bundespräsidenten. Im öffentlich zugänglichen Bereich sind die Privatgemächer von Kaiser Franz Joseph I und der Kaiserin Elisabeth zu besichtigen. In der Hofburg ist auch die Schatzkammer mit den Kronjuwelen untergebracht. Die Schatzkammer war für uns eines der Highlights.

 

Kunsthistorische Museum

Das Museum zählt zu den zehn bedeutensten Kunstsammlungen der Welt. 

 

Hundertwasserhaus

Ein Foto des Hundertwasserhaus gehört zu einem Wien Besuch. Es wurde 1985 vom Künstler Friedricheisen Hundertwasser gestaltet. Das Gebäude ist eine kommunale Wohnanlage und hat außer der Außenfassade nicht viel zu bieten. Also Foto machen und weiter geht es!

 

Prater

Am bekanntesten ist das Riesenrad. Daneben geht es aber zu wie auf jedem Jahrmarkt und wirkt etwas langweilig. Hier hatten wir uns mehr erwartet.

 

Gasometer

Die Gasometer sind vier ehemalige Gasometer, die heute als Wohn-, Büro und Gewerbefläche genutzt werden. Alle vier sind miteinander verbunden und beherbergen u.a. ein Einkaufszentrum, ein Kino, eine Konzerthalle, ein Studentenwohnheim, Luxuswohnungen und Büros. Wer hier wohnt und arbeitet muss die Gasometer nicht verlassen. Auch James Bond hat die Gasometer schon als Fluchtpunkt genutzt (Der Hauch des Todes). Da die Gasometer in der Nähe unserer Unterkunft lagen, waren diese für uns ein netter Kontrast vom alten zum neuen Wien.

 

Schloss Schönbrunn

Der Ort lässt Frauenherzen höher schlagen. Im barocken Gebäude sind Führungen über das Leben der kaiserlichen Familie möglich. Beindruckender ist jedoch die Parkanlage rund um das Schloss. Hier kann man verweilen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen. Da Schönbrunn etwas außerhalb liegt, ist die Anfahrt am einfachsten mit der Linie U4, Haltestelle Schönbrunn.

 

Bratislava

Die slowakische Hauptstadt ist von Wien innerhalb von einer Stunde mit der Bahn zu erreichen. Das Ticket für 20€ ist ganze 24 Stunden gültig und man kann dafür so oft wie man will hin- und herpendeln. Im Bahnhof von Bratislava fühlt man sich in die Zeiten des Kommunismus zurückversetzt und man meint die Zeit wäre stehengeblieben. Das Gebäude kann man schnellstmöglich in Richtung Straßenbahn verlassen. Bei vier Fahrten mit der Bahn wurden wir übrigens dreimal kontrolliert. Wenn man die Altstadt erreicht hat, steigt man an einer beliebigen Haltestelle aus und erkundet die Altstadt zu Fuß. Diese war bei unserem Besuch frisch saniert und alles war sehr sauber. Die Highlights der Altstadt sind das Alte Rathaus, der Primatialpalast und das Michaelertor. Von der Altstadt kommt man über einen steilen Anstieg auf die Burg. Diese beinhaltet das slowakische Nationalmuseum. Man kann aber auch einfach nur den Blick auf die Stadt, die Donau und Österreich genießen. Vom Turm sind bei gutem Wetter auch die Karparten zu sehen. Allerdings sieht man von hier auch die weniger schönen Seiten von Bratislava. Außerhalb des sanierten Zentrums reiht sich in den Wohngebieten ein Plattenbau an den anderen. Ebenfalls eine schöne Aussicht hat man vom Aussichtsturm auf der Neuen Donaubrücke. Vor der Rückreise sollte man dann unbedingt noch eine der slowakischen Nationalgerichte verköstigen. Insgesamt hat die Stadt neben der Altstadt und der Burg nicht viel zu bieten, ist aber einen Tagesausflug allemal wert. Da das Ticket von Wien ganze 24 Stunden nach dem Lösen gilt, bietet sich Bratislava möglicherweise auch abends als Ausgehalternative an.