Lago de Atitlán

Unter den zahlreichen Dörfern am Lago de Atitlán haben wir uns für San Pedro entschieden. Nicht so überlaufen wie Panajachel aber auch nicht zu ruhig wie andere Dörfer am See. Was uns allerdings niemand gesagt hatte war, dass die Straße hinunter zum See in einem absolut katastrophalem Zustand ist. Die Fahrt über Schlaglöcher und große Steine schien nicht enden zu wollen. 


Am Lago de Atitlán konnten wir auch unsere warme Kleidung, die wir die ganze  Zeit mit uns herum getragen haben, auch sehr gut gebrauchen. Insbesondere nachts wurde es teilweise sehr kalt.


Mit dem Hotel Cristalinas direkt am Ortseingang hatten wir auch eine ruhige und saubere Unterkunft (200 QZT) gefunden. Besonders zu empfehlen ist unser komplett verglastes Zimmer mit Seeblick.


San Pedro bietet viele Angebote und eine gute Infrastruktur, aber Attraktion Nummer 1 ist natürlich die atemberaubende Landschaft. San Pedro selbst liegt im Schatten der Vulkane, die beste Aussicht bietet sich von der gegenüberliegenden Seeseite bei San Marco.


San Marco gilt als das schönste Dorf am See. Mit dem Boot haben wir am frühen Morgen übergesetzt (10 QZT) Schließlich hat man von dort den besten Blick auf die drei Vulkane. Vom Bootsanleger haben wir den ersten staubigen Pfad auf der linken Seite genommen und sind letztendlich an einem Aussichtspunkt herausgekommen. Hier wollte man nochmals 15 QZT von uns, aber diese haben sich gelohnt. Beim ersten Anblick hat es uns fast die Sprache verschlagen. Majestätisch thronen San Pedro, Atilan und Toliman über dem See.

San Marco selbst ist sehr speziell. Der Ort hat sich als Magnet für Hippies entwickelt. Überall gibt es Angebote, um die spirituelle Erleuchtung zu erlangen. Ohne Dreadlocks, Tattoos und Piercings fällt man hier einfach auf.

Markt in Chichicastenango

Vom Lago de Atitlán ist Chichicastenango nicht weit. Jeden Donnerstag und Sonntag findet in der Stadt Markt statt. Der Chichi-Markt ist der größte Markt Zentralamerikas. Und hier gibt es wirklich alles. Vom Touristen Nippes über Klamotten und Alltagsgegenständen bis zu Hühnern, Schweinen und Rinderhälften. Einfach mitten reinstellen und das Treiben aufsaugen. Wir hatten zusätzlich Glück, dass wir am gleichen Tag noch bei einer traditionellen Taufprozession (in der Kirche wurden mindestens 30 Kinder auf einmal getauft) zuschauen durften. Zusätzlich wurde auch noch der Schutzheilige einer der umliegenden Dörfer gesegnet, sodass es eine farbenfrohe Prozession durch die Stadt gab.