Semuc Champey: Angekommen im Dschungelparadies

Von Flores sind wir nach Semuc Chamey aufgebrochen. Wenn wir gewusst hätten, worauf wir uns da eingelassen haben. Die Fahrt dauert mit Pausen 10 Stunden. Allein für die letzten 11 km haben wir eine Stunde benötigt. Dafür ging es bergauf und bergab durch dichten Dschungel und eine atemberaubende Landschaft. Endlich in Lanquin angekommen mussten wir nochmals das Fahrzeug wechseln und weitere 10 Kilometer bis zum GreenGo's Hostel fahren. Der Eigentümer selbst shuttelte uns und hielt unterwegs zweimal an, um uns Bier zu kaufen (wahrscheinlich wollte er, dass wir die abenteuerlichen Straßenverhältnisse nicht so genau sehen). Bei Dunkelheit sind wir dann im GreenGo's angekommen und haben uns gleich in den Ort verliebt. Der Besitzer, ein Israeli, ist selbst jahrelang gereist und hat in diesem idyllischen Ort seine Träume und Erfahrungen verwirklicht. Großen Wert legt er auf Sauberkeit. Man könnte fast glauben, dass jedem Gast jemand hinterher putzt. Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis (225 QZT) und wir können diesen Ort nur empfehlen. Natürlich haben wir spontan verlängert.


Der Nationalpark Semuc Champey liegt nur 500 m vom GreenGo's entfernt und ist fußläufig einfach zu erreichen. Man kann eine Tour buchen oder alles auf eigene Faust unternehmen. Die meisten kommen zum Tubing, Besuch der Höhlen, River Swing und Bridge Jump sowie zum Bad in den Kalksteinbecken und dem Ausblick vom 300 Meter hoch gelegenen Mirador. Wir haben uns entschieden alles selbst zu organisieren.


An unserem zweiten Tag haben wir den Einheimischen beim Schokolade herstellen zugesehen bzw. selbst welche hergestellt. Der Abschied viel uns schwer, aber Antigua wartet auf uns. Zum Abschied wurden wir alle noch von Rafi gedrückt und ab ging es wieder über die Rumpelpiste durch den Dschungel.