Tikal: Maya-Ruinen im Dschungel Guatemalas


Tikal ist beeindruckend. Wir haben uns entschieden, nicht zum Sonnenaufgang hinzufahren. Das war, wie sich zeigen sollte, eine gute Entscheidung, denn um die Mittagszeit war die Besucherzahl überschaubar. Da Tikal weitestgehend noch im Dschungel liegt, war auch die Mittagshitze kein Problem, denn die Wege liegen alle im Schatten. Gelohnt hatte sich auch die geführte Tour, der wie uns angeschlossen hatten. Ryan, der Guide, hat uns an Orte geführt, die wir ohne Guide gar nicht wahrgenommen hätten. Höhepunkt war die 70 Meter hohe Pyramide “Tempel IV“, von der man über den Dschungel auf die anderen Pyramiden schauen kann, welche aus dem dichten Urwalddach hervorragen.

Flores ist für viele der Ausgangspunkt zur Mayaruinenstadt Tikal. So auch für uns. Es sind zwar noch 90 Minuten Fahrtzeit bis zu den Ruinen in den Dschungel, aber die Stadt im See hat mit ihrer Infrastruktur und dem gemütlichen Ambiente einiges zu bieten. Flores ist klein und sehr überschaubar. In einer Stunde hat man das Städtchen erkundet. Es gibt aber alles, was man braucht. Insbesondere einen funktionierenden ATM. Ansonsten genießt man das Panorama.


Quartier hatten wir die Tage über im Hotel Mirador del Lago bezogen (200 QZT).  Wir hatten zwar ein Zimmer mit Balkon und Seeblick, haben diesen aber so gut wie nie benutzt. Viel lieber saßen wir auf der Terrasse im Gemeinschaftsbereich.


Wer abends landestypisch und günstig essen möchte, geht am besten an die Uferpromenade, wo Frauen Tacos mit allerlei leckeren Beilagen und Kuchen anbieten. Denn dort kann man für umgerechnet ca. 1,50€ richtig viele leckere Tacos schlemmen.