Caye Caulker - Karibikinsel für Backpacker Budget

Vor Belize liegt das zweitgrößte Korallenriff der Welt und Caye Caulker eignet sich als sehr relaxten Ausgangspunkt für Schnorchel- und Tauch-Touren. 

Da wir erst abends auf der ausgebuchten Insel Caye Caulker angekamen, haben wir uns bei der Zimmersuche zum ersten Mal in die Hände eines “Schleppers“ begeben. Diese Entscheidung sollte sich allerdings als gut erweisen, da wir keine Lust hatten mit unseren Backpacks die einzelnen Hostels abzuklappern und der Rasta Guy sich auch an unseren Wünschen orientiert hat. Das Jeremiahs Inn (55 BZ$) ist als einfache Unterkunft zu empfehlen. 


Was man den ganzen Tag auf der kleinen Insel macht? Die Antwort ist ziemlich einfach - go slow! Caye Caulker ist ein Synonym für Entschleunigung. Die Insel erfüllt alle Vorstellungen, die man von der Karibik hat. Wir sind uns auch sicher, dass wir am ersten Abend Captain Jack Sparrow höchstpersönlich begegnet sind. 


Am besten genießt man das Leben einfach bei einem Getränk unter einer Palme oder bucht einen Schnorchel Ausflug. Letzterer sollte für uns der Höhepunkt von Belize sein. Nach kurzer Recherche haben wir uns für Caveman als Touranbieter entschieden. Die Ganztagestour sollte uns sechs Stopps mit vier Schnorchelgängen bringen. Nach einer ausführlichen Einweisung ging es dann auch los. Seekühe, Schildkröten, Seepferdchen, Moränen und Riffhaie sowie zahlreiche Fische, deren Namen wir wieder vergessen haben, und die Flora und Fauna der Unterwasserwelt sollten wir an diesem Tage zu sehen bekommen. Auf der Heimfahrt ließ sich noch ein Pelikan auf unserem Boot nieder. Viele Korallen waren aber leider schon abgestorben. Caveman Tours können wir auf alle Fälle weiterempfehlen. 

Weiterreise nach Guatemala

Irgendwann kommt der Zeitpunkt auf Wiedersehen zu sagen und weiterzuziehen. Vermissen werden wir den morgendlichen Kaffee bei Ice'n'Beans (mit tollem Meeresblick - unbezahlbar) und die Caye Caulker Bakery, wo wir uns morgens mit Köstlichkeiten zum Frühstück eingedeckt haben.


Mit dem Wassertaxi ging es nach Belize City, wo wir eine Stunde Aufenthalt hatten. Was haben wir nicht alles negatives über diese Stadt gelesen. Sicherlich ist die Stadt keine touristische Schönheit, aber wir haben bestimmt schon schlimmere Orte passiert. Die Fahrt zur Grenze verlief unspektakulär. An der Grenze das übliche Spiel, raus aus dem Bus, Ausreisen, über die Grenze laufen, drüben einreisen, ab in den Bus. Im Vorfeld hatten wir auch gelesen, dass an der Grenze eine “Schutzgeld“ an die Grenzer gezahlt werden muss. Unser Grenzbeamter wollte lediglich ein Schwätzchen über Bayern München halten.


Welcome to Guatemala! Die weiteren 90 Minuten Fahrt nach Flores verliefen ebenso ereignislos wie die Fahrt innerhalb von Belize. In Santa Elena mussten wir das Fahrzeug wechseln, geschäftstüchtigerweise hielten wir gleich noch am ATM, wodurch es schwer würde den Reiseunternehmer wieder los zu werden. Dennoch haben wir unser Hostel Mira de Lago (150 QTZ) erreicht und konnten noch etwas die Stadt erkunden und den Abend auf unserem Balkon mit Blick über den See genießen.