Vientiane - Asiens Gemächliche

Was uns in Vientiane erwarten sollte, wussten wir nicht so richtig. Die Stadt wird immer als gemütlichste Hauptstadt Asiens mit französischem Flair beschrieben. Aber weitere Informationen über die Stadt und was man hier so tun kann, findet man kaum.
Um in den Süden von Laos zu kommen haben wir einen Zwischenstopp in Laos Hauptstadt eingelegt. Das wir uns wirklich in einer Hauptstadt befinden, diesen Eindruck hatten wir nicht. Selbst der Straßenverkehr fließt hier gemächlich und die Laoten kennen keinen Stress. 

Wir sind im Mixok Inn abgestiegen, was den Vorteil hat sehr zentral zu liegen und die wenigen Highlights der Stadt sind fußläufig zu erreichen. Der Preis von 150.000 Kip (mit Frühstück) war etwas hoch, dafür war das Zimmer sehr sauber. Wohl das sauberste, welches wir in Laos bisher hatten. In den Gassen Richtung Mekong finden sich auch günstigere Unterkünfte. 

Um die Stadt zu erkunden haben wir uns ein Fahrrad genommen, was bei dem Verkehr auch kein Problem ist. Auf einer zwei bis drei stündigen Tour haben wir dann die Sehenswürdigkeiten  abgeklappert. 

Zunächst Namphou, der zentrale Platz der Stadt. Der Brunnen wird abends beleuchtet und es wird Live-Musik angeboten. Die Bars und Restaurants um den Brunnen sind sicherlich nicht die günstigsten in der Stadt.

Am Presidental Palace, den man nicht besichtigen kann, vorbei sind wir zum Wat Sisaket. Eine Tempelanlage, die insbesondere durch seine unzähligen kleinen Buddha Statuen in Erscheinung tritt. 

Im COPE Zentrum bekommt man einen Eindruck über den Vietnamkrieg und seine Folgen. Noch immer liegen in weiten Teilen von Laos Cluster-Bomben (Streubomben), welche die Amerikaner massenweise über dem Land abgeworfen haben. Noch heute gibt es Opfer. COPE ist eine gemeinnützige Organisation, die Beratung und Trainingsprogramme für die Herstellung von Prothesen bietet. 

Von hier sind wir zum Patuxay geradelt, dem Arc de Triumphe von Vientiane. Für 5.000 Kip kann man den Triumphbogen besteigen und hat eine Sicht über die Stadt. Der anschließende Patuxay Park hat nicht viel zu bieten. Hier kann man lediglich ein paar hübsche Fotos vom Triumphbogen machen. 

Weiter ging es über die 23 Singha Road zum Pat That Luang, dem nationalen Symbol von Laos. Das Gold der Stupa sieht man schon bei der Anfahrt. Der Eintritt kostet 5.000 Kip. Wir haben uns diesen gespart und sind in den nebenan liegenden Tempel. Ohne Eintritt kann man hier den liegenden Buddha betrachten. 

Nächster Punkt auf unserer Tour sollte Thatdam, die Schwarze Stuba, sein. Diese ist aber nicht mehr oder weniger der Mittelpunkt eines Kreisverkehrs und zu sehen gibt es hier lediglich eine Stuba, die etwas heruntergekommen wirkt.