Luang Prabang

Luang Prabang wird von vielen Reisenden als idyllischste Stadt Südostasiens beschrieben und um einiges vorwegzunehmen: Nach Luang Prabang reist man nicht wegen der Sehenswürdigkeiten sondern wegen der Atmosphäre.
Die Stadt zählt eine Vielzahl an buddhistische Tempeln, die teilweise kostenpflichtig sind, andere wiederum nicht. Ein System dahinter konnten wir nicht erkennen. Die meisten Sehenswürdigkeiten von Luang Prabang liegen in der Altstadt und sind fußläufig zu erreichen. Bei einem Spaziergang kann man kleinere Tempelanlagen entdecken und bei einem guten Buch die Atmosphäre in einem der unzähligen Cafés der Stadt genießen.
Morning Market
Gleich nach dem königlichen Palast befindet sich der Morgenmarkt, wo die Einheimischen ihren täglichen Bedarf kaufen. Von allerlei Gemüse, über Fisch und Fleisch bis zu lebendigen Fröschen und Fischen wird hier alles angeboten.

Phu Si
Der Hausberg von Luang Prabang. Der Eintritt kostet 20.000 Kip. Beim Aufstieg auf den Gipfel kommt man an einigen sehenswerten Buddha Figuren und kleineren Tempeln vorbei. Von oben hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und die Umgebung. Insbesondere bei Sonnenuntergang herrscht auf der Spitze ein großes Gedränge, da sich alle (hauptsächlich chinesischen und koreanischen) Touristen hier zu versammeln scheinen.

TAEC
Das Zentrum für traditionelle Kunst & Ethnoligie vermittelt einen Einblick in die Kultur und Lebensweise der Bergvölker im nördlichen Laos. Auch die derzeitige Sonderausstellung über die Rolle der Frauen in den nordlaotischen Bergvölkern war sehr ansprechend mit Videos, Fotos und alltäglichen Austellungsgegenständen dargestellt. 

Königliches Palastmuseum
Hier hat bis 1975 Laos König regiert und gelebt. Im Palast kann man die Privat- und Amtszimmer des Herrschers ansehen. Beindruckender ist jedoch Wat Ho Pha Bang in der Südostecke der Anlage. Hier soll eine 83 cm hohe Buddha Statue, welche die königliche Dynastie bemächtigte  als buddhistische Herrschermacht aufzutreten stehen. Bei unserem Besuch wurde hier renoviert und die Statue außerhalb aufbewahrt.  

Massage und Spa
Luang Prabang verfügt über ein großes und überraachenderweise günstiges Wellnesangebot. Nach Wochen auf Reisen eine gute Gelegenheit seinem Körper etwas Gutes zu tun.

Tat Kuang Si Wasserfall

Um zum Wasserfall 30km außerhalerhalb der Stadt zu kommen bieten sich drei Alternativen. Roller, Tuk Tuk oder eine organisierte Tour. Ist man nicht gerade mit einer Gruppe aus mind. vier Personen unterwegs, wo,it such ein Tuk Tuk lohnen würde, ist die organisierte Tour die günstigste Variante. Auf der Hauptstraße in Luang Prabang bekommt man diese bereits für ca. 45.000 Kip/Person angeboten. Der Roller im Vergleich kostet etwa 120.000 Kip (ohne Benzin). Da Philipp ausnahmsweise alleine unterwegs war, wurde es zur Abwechslung mal eine organisierte Tour. Man ist zwar zeitlich gebunden und kann nicht frei entscheiden, dafür muss man nichts organisieren und in der Umgebung gäbe es ohnehin nichts besonderes zu entdecken. 

In der Regel starten die Touren im Guesthouse oder dort wo man gebucht hat. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten zum Wasserfall. Am Wasserfall hat man dann 2,5 Stunden, bevor es wieder zurück geht. Der Eintritt kostet 20.000 Kip und ist nicht im Tourpreis inbegriffen. Wir sind dann gleich zum Hauptwasserfall hochgelaufen und haben uns die kleineren Stufen mit den Pools zum Baden für den Schluß aufgehoben. Der Wasserfall ist sicherlich einer der schönsten Asiens und sollte bei einem Besuch von Luang Prabang nicht fehlen. Auf der rechten Seite des Wasserfalls kann man nach oben steigen und von oben auf den Wasserfall blicken. Auf der anderen Seite geht's dann wieder hinab. Meiner Meinung nach lohnt sich dies aber nicht unbedingt, da der Wasserfall von unten beeindruckender ist. Oben kann man auch zu einer Höhle laufen. Der Weg ist mit 3 Kilometern angegeben. Die verbleibende Zeit haben wir genutzt, um in den Pools des Wasserfalls zu schwimmen - das Wasser war allerdings mehr als nur eine Abkühlung.