Koh Lanta

Unter Thailands zahlreichen Inseln haben für uns für Koh Lanta entschieden. Im Vergleich zur überlaufenen Nachbarinsel "The Beach" Koh Phi Phi, erhofften wir uns hier etwas weniger Trubel und wurden hierin auch voll bestätigt. Zum einen muss man von Krabi kommend zweimal die Fähre nutzen, zum anderen hat die Saison noch nicht begonnen. Überall wird auf der Insel noch an Bars, Restaurants und Unterkünften geschraubt oder der Pinsel geschwungen, um alles für die Hochsaison vorzubereiten.
Wir haben uns an der Westküste der Insel für den Long Beach entschieden. Direkt am Strand gibt es keine Unterkünfte, aber unser Coconut Home liegt nur eine Minute, etwas versteckt unter Palmen, vom Strand entfernt. Die Anlage besteht aus 10 Bungalows die von Jo und seiner Frau geführt werden. Und wir sind derzeit hier die einzigen Gäste, also genügend Ruhe. Die Bungalows sind sehr sauber und trotz des super Preises für 7,50€/Nacht mit allem ausgestattet, was man so benötigt. 

Koh Lanta ist sehr überschaubar. Mit dem Roller kann man die Insel einfach umrunden und die anderen Strandabschnitte entdecken. Die Dörfer Old Town und Ban Saladan lassen sich in einem Halbtagstrip erkunden. Außerdem gibt es auf der Insel zwei Höhlen und einen Wasserfall zu besichtigen. Hierbei sollte man jedoch passendes Schuhwerk und genügend Wasser dabei haben. In den Höhlen ist es sehr rutschig und der Weg zum Wasserfall führt 30 min. quer durch den Dschungel. Ansonsten lädt das Meer mit seinem türkisblauen Wasser einfach zum schwimmen ein.

Unser Aufreger war der Besuch einer Monokelkobra vor unserer Hütte. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir nicht, dass diese Schlangenart besonders gefährlich ist, da sie ätzende Sekrete in die Augen ihrer Opfer spucken kann und man somit erblindet. Unsere Gastgeber sahen in der Schlange aber eher ein leckeres Abendessen als eine Gefahr und nahmen sie mit in ihre Küche. Seitdem gehen wir abends nicht mehr ohne Taschenlampe aus dem Haus.