Yogyakarta - Borobudur - Prambanan

von Viola Backfisch und Philipp Parzer


Nach dem Sonnenaufgang auf dem Bromo und der Weiterreise nach Yogyakarta erreichen wir Indonesiens kulturelles Zentrum nach 11 Stunden Bus/Zug-Fahrt völlig übermüdet. Ein Indonesier, den wir im Zug kennengelernt haben, bietet uns an, uns bis zum Backpackerviertel bei der Malioboro Road mitzunehmen, was wir auch dankend annehmen. 

Die im Lonley Planet angepriesenen Hostels sind bereits völlig belegt. Wir finden jedoch in einer Seitengasse versteckt das Utar Losmen. Hier verlangt man den halben Preis bei gleichem Service. Nach dem Frühstück beschließen wir hier zu verlängern. Es ist das beste Frühstück bisher auf der Reise.

Erster Punkt in Yogya soll Borobudur sein, eine buddhistische Tempelanlage, die Weltkulturerbe ist. Wir entschließen uns die Tour auf eigene Faust zu unternehmen, was eigentlich ganz leicht ist. Von der Malioboro Street mit der 2a zum Jombor Busterminal und von dort in den Bus nach Borobudur. Am Endhaltepunkt sind es dann nur noch 500m zu laufen. Am Eingang wird gleich selektiert zwischen Ausländer und Local, während der Eintritt für Locals 30.000 Rp beträgt verlangt man von uns 250.000 Rp. Sogar die wartenden Guides konnten uns gut verstehen, dass wir nicht noch mehr Geld ausgeben möchten. Die Tempelanlage Borobudur ist imposant. Verglichen mit Angkor Wat in Kambodscha aber den Eintrittspreis nicht wert. Beim Ausgang wird man dann auch noch kilometerlang im Zickzack durch "Basare" um die Gesamtanlage herumgeleitet.

Am nächsten Tag stehen die Tempel von Prambanan auf dem Programm. Wieder entschließen wir uns die Tour auf eigene Faust zu organisieren. Und es ist noch einfacher. In der Maliboro Street in die A1 einsteigen und bis zur Endhaltestelle fahren. Dort die große Straße überqueren und ca. 400m rechts zum Haupteingang laufen. Hier ist es wieder das gleiche Spiel mit dem Eintritt wie am Vortag.

Im Gegensatz zu Borobudur handelt es sich bei Prambanan zunächst um eine hinduistische Tempelanlage. Durch ein Erdbeben 2006 wurden weite Teile zerstört und man bemüht sich momentan um den Wiederaufbau (zumindest steht viel Material und Fahrzeuge herum).